Der Name Gottes, JHWH Meditation, 12.07.2020

JHWH

Für Jahrtausende blieb der Name Gottes unaussprechlich.

Als Gott seinen Namen dem Mose offenbarte, verblieb dieser Name dennoch seltsam unausgesprochen „Gott antwortete: „Ich bin, der ich bin!“ Darum sag den Israeliten: „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.“
Exodus 3:14

Nur wird der Name Gottes in der hebräischen Bibel über 6,800 mal anders geschrieben.

Yodh, he, waw, he.

Zum ersten Mal werden diese vier Buchstaben JHWH im vierten Vers des zweiten Kapitels des Buches Genesis in der Bibel benannt.

Yodh, he, waw, he.

Die Menschen machten bald den Namen Yahweh daraus. Doch blieb sein Name unaussprechlich, seine Bedeutung verschleiert. Das Mysterium unergründet.

Sollte doch sein Name nie genannt werden.

Sollte doch über tausende von Jahren hinweg unserem Verständnis von ihm gemäß geopfert werden.

Sollten doch Zeitalter vergehen und diese vier Buchstaben für Schrecken und Liebe stehen, für Entsetzen und für innige Zuneigung.

Dennoch; nur drei Verse weiter finden wir den Hinweis, der uns näher ist, als unser Verstand es vermuten möchte.

Da nahm Gott, der HERR, etwas Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.
Genesis 2:7

Yodh, he, waw, he.

Es ist kein Wort. Es ist der Klang unseres Lebensatems. Schon immer. So nah.

Gott, Du bist immer nah. Schon bevor unser erster Schrei unserem neuen Leben einen Anfang gab. Gabst Du uns Leben durch den Atem unserer Mutter.

Wenn wir einst zu Dir gehen, wird unser letzter Atem Dir die Hand reichen.

Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
Römer 10:8


Jeder zieht seinen ersten Atem mit Deinem Namen auf den Lippen.
Jeder, geschaffen aus Staub und kommt dennoch zum Leben
durch des Himmels Kuss.

Denn der Name Gottes ist der Hall unseres eigenen Atems.
Hallelujas erheben sich auf den Flügeln unseres Herzschlags.
Atme also ein, Atme also aus, sprich es aus.
Die Herrlichkeit hallt wider. Auf diese Weise.

Mose, barfuß beim brennenden Busch.
Fragend, wer hier zu ihm spricht.
Die Antwort, unaussprechlich.
Wie Rauschen sanften Windes.

Denn der Name Gottes ist der Hall unseres eigenen Atems.
Hallelujas erheben sich auf den Flügeln unseres Herzschlags.
Atme also ein, Atme also aus, sprich es aus.
Die Herrlichkeit hallt wider. Auf diese Weise.

Wir leben und wir streben und wir haben unser Dasein.
Wir sprechen den Namen so lange wir atmen.

Atme aus, Atme ein, Atme aus.
Denn der Name Gottes ist der Hall unseres eigenen Atems.
Hallelujas erheben sich auf den Flügeln unseres Herzschlags.
Atme also ein, atme also aus, sprich es aus.
Die Herrlichkeit hallt wider. Auf diese Weise.

Zweifler und Betrüger, Skeptiker und Glaubende.
Wir sprechen‘s alle gleichermaßen.
Von Geburt bis hin zum Tod,
jeder Atem flüstert deinen Namen.

Jason Gray “The Sound Of Our Breathing”

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